index
office
ROTH

PRESS

 

”Honesty is a moral category that has no place in architecture – the only thing that might possibly be of interest there is the depiction of honesty.  For this architect even that is not decisive, even if it may seem that way to the observer.  For him everything is compellingly logical. ‘Design’ as the process which leads to a correct solution? On the contrary: ‘design’ as the development of the correct solution.”
(Gert Kähler in Domus, No. 792, 4/97, S. 24)

”Therefore, it is not surprising that this architect has a great sensibility for the characterisitcs and special features of the old, when dealing with a historic building substance, without sacrificing the actuality and individuality of the new to this outdated formal power in cases of conversions, extensions or additions. From both directions of this work approach – the research of the concrete, preconceived framework conditions of a project and the free creative play of his personal will – follows an architecture of interaction, layering and heightening. With Andrea Palladio (1508 – 1580) this architecture also promotes a continuation – another form of ecological building. And with Rudolf Schindler (1887 – 1953) it raises doubts about a much to too smooth and cold orthodox Modernism ...”
(Klaus-Dieter Weiß in Junge Architekten in Deutschland/Young Architects in Germany, S. 97)

”Roths Bauten wären nicht möglich, wenn sich die Auftraggeber nicht von den Qualitätsansprüchen des Architekten hätten anstecken lassen. Was in Barsbüttel und Siek entstand, ist eine Formensprache, die neben Barackentristesse und Plastikklassizismus aus Beton, Glas und Blech eine eigene Ästhetik des Industriellen destilliert, die Vorbildfunktion für die Gestaltung zukünftiger Gewerbeparks haben könnte. Roths Rauminszenierungen im architektonischen Niemandsland der Vorstädte sind nicht bloß ein ästhetischer Selbstzweck, sondern denken jenen emanzipatorischen Anspruch mit, mit dem die architektonische Moderne einst antrat: Sie sind auch Vorboten einer besseren Lebensqualität für Menschen, die bisher tagtäglich im fahlen Neonlicht trister Bürokisten ihren Dienst verrichteten.  So gesehen ist Roths Architektur ein Stück authentischer und notwendiger neuer Industriekultur. Seine Bauten lassen hoffen, daß auch hier, im Niemandsland der Peripherie, einmal eine Baukultur entstehen wird, die diesen Namen verdient.”
(Niklas Maak in Architektur in Hamburg, Jahrbuch 1998, S. 53)

“Der Architekt Carsten Roth – Studium in Braunschweig, Wien (bei Gustav Peichl) und Virginia(USA) – hat eine fast geniale Begabung, aus notwendigen Bauteilen Schönes zu machen.”
(Sven Bardua in Möbel Raum Design international, No. 3/95, S. 86)

”Aufzuzählen, was Roth dabei geleistet hat, hieße eine Enzyklopädie architektonischer Detaillierung aufzustellen.  Unzulässig verkürzt kann man sagen, daß sich das erforderlich Hinzugefügte wie ein skulpturaler Eingriff in ein vorhandenes räumliches Gefüge verhält.”
(Wolfgang Bachmann in “Fabrikumbau am Grindel”, in Baumeister 2/97, S. 26ff.)

“Der qualitative Unterschied entspricht dem zwischen einer Fibel für Erstkläßler und dem ‚Wilhelm Meister‘.  Was in der Literatur unstrittig ist – Verfeinerung und Differenzierung als Qualitätssteigerung –, sollte, das zeigt Roths Arbeit, der Architektur billig sein: das Komplexe als neue Qualität, auch wenn es sich um Industriebau handelt.  Dazu kommt die Liebe zum Detail – das, was man als Stadtbewohner nicht mehr sieht, weil es zur Routine geworden ist, wird von Roth jedesmal neu erfunden.
Wobei man ihn nicht gleich zum Goethe der Architektur stilisieren sollte.  Ein Beatnik-Poet käme ihm näher. Jedenfalls ist er der Antityp einer heutigen Architektenspezies, die mit Maßanzug und Aktenkoffer ihre Aufträge akquiriert und in der Darstellung bereits die Lösung eines technischen Problems sieht.”
(Gert Kähler in Frankfurter Allgemeine Zeitung, Nr. 42, 19.02.98, Feuilleton S. 41)

“Übrigens, der Architekt Roth hat sehr kostenbewusst gearbeitet und ist in diesem Sinne sehr sorgfältig mit der Auswahl von Material und Konstruktionsdetails vorgegangen. Und was vielleicht auch nicht so bekannt ist: Ge­meinsam mit dem Bauausschuss des Kirchen­vorstandes ist es bei den Auftragsvergaben gelungen, mehr als 100.000 € bei Nachverhandlungen einzusparen.”
(Vors. d. Liegenschaftsausschuss, Hamb. Kirchengemeinde in Gemeindebrief 02/2004)

“...Stars in the making? So who are among the unsung talents hidden away in Germany, just waiting for their chance to shine on the international stage? Weiss, author of ”Young German Architects” says Hamburg-based Carsten Roth tops his list.  According to Weiss, Roth´s designs, including several housing projects and a CD packaging center in Röbel, are based on provocative theoretical studies - unusual since German architecture tends to be less theory-based. Roth plays with the complex relationship between old and new.  For Weiss, it is precisely that kind of return to theory and incorporation of more sophisticated ideas into their work, that is necessary for Germans to reclaim a top spot in the world of international architecture.”
(Kristine Ziwica in “Building a New Reputation Abroad”                                                                               DW-World.de (Deutsche Welle) - Culture & Lifestyle 09.09.2004)

Associfalwhite