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PASSAGE HAMBURGER HOF

WETTBEWERB 1998

 


Strikte Ebenerdigkeit der öffentlichen Verbindung unter

  • Gleichzeitiger Beibehaltung der Geschoßigkeit in den Läden
  • Erschließung aller Läden von einer Ebene aus, einschließlich
  • Präsentation aller Läden an dieser ebenerdigen Passage
  • Bezug zum Tageslicht
  • Schaffung eines modernen Verkaufskonzeptes

 

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Diese scheinbar widersprüchlichen Zielvorgaben werden zur tragenden Entwurfsidee der neuen Galerie verschmolzen: Über ein neues räumliches Element, den gläsernen ”Lichtkörpern”, die den bestehenden Ladenflächen einfach vorgelagert werden, präsentieren sich alle vorhandenen Läden an einer ebenerdigen Passage. Wo vorher 50 % der Läden von den Passanten auf seinem Weg durch die Galerie kaum wahrgenommen wurden, werden jetzt 100 % der internen Geschäfte passiert. Hierzu wird eine neue Ebene in ca. 2 m Höhe über dem Boden des Souterrains installiert. Diese wird flankiert von den neu geschaffenen ”Lichtkörpern”, die als Licht- und Schauräume die Besucher anziehen und zu den diversen Ebenen weiterleiten. Diese Lichtkörper sind aus der Ferne von unwiderstehlicher Anziehungskraft: Ihre extreme Vertikalität - sie sind gut 2 m tief, 5 m breit und fast 10 m hoch und öffnen sich mehrheitlich zum Tageslicht, immer aber nach oben – ist Dreh- und Angelpunkt in einem zweifachen Achssystem von Attraktoren:

  • Auf der einen Seite die Bewegungsrichtung in Längsrichtung beim Durchschreiten der Passage,
  • auf der anderen Seite die Erlebnisrichtung in Querrichtung durch die diagonalen Blickbezüge in die hell erleuchteten, in der Höhe gestaffelten Läden hinein.

all pictures by / copyright: HEINER LEISKA, Hamburg

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