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JUGENDMUSIKSCHULE HAMBURG

WETTBEWERB 1997

3. Preis

Preisgerichtsbeurteilung:

Der Verfasser setzt gegen die vor- handene Bebauung kontrapunktisch einen Solitär, der erst auf den zwei- ten Blick seine räumliche Komplexi- tät offenbart. Ausgehend von dem Bild eines Klangkörpers werden die wesentlichen Funktionen Verwaltung und Unterricht – in ihrer Höhe nach einem Raumplan unterschieden so miteinander verwoben, daß im Kern des Gebäudes ein räumlich reiz- voller Treffpunkt entsteht, belichtet von oben und durch einige An- schlüsse an die Fassaden und im- mer wieder berraschenden Sichtbe- ziehungen. Aus der Entwurfsidee heraus wird konsequent die Verbin- dung zur Aula im Untergeschoß ver- legt.

Diesem Konzept geopfert werden einige funktionelle Anforderungen: Der Veranstaltungsraum als Herz der Schule liegt im Untergeschoß, Unterrichtsräume haben keine bzw.

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keine ausreichende Belichtung, die besonders lauten Rockstudios lie- gen direkt neben dem Veranstal- tungsraum, die Aula in der Fremd- sprachen ist nicht behindertenge- recht zu erschließen, der Zugang zur Aula ist unattraktiv und lang. Der Elementarunterrichtliegt z.T. im 3. OG und ist damit weit vom Eingang entfernt. Noch gravierender als die funktionalen Mängel wird der Eingriff in den Grünbestand empfunden,

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