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CHORRUINE ST. NIKOLAI - HAMBURG

Gutachten für Hamburg 1997

Die Kirche von St. Nikolai hat soviel in der Vergangenheit mitgemacht wie es heute Interessengruppen gibt für den Erhalt der letzten Überreste von Turm und Chorruine: 1863 ge- weiht wurde St. Nikolai im zweiten Weltkrieg 1943 schwer beschädigt und dann 1951 durch Sprengung bis auf den Turm zerstört. Es war also nicht der Krieg, sondern die Stadt Hamburg, die die Kirche ruiniert hat und nun unter anderen an mich den Auftrag erteilt hat, die Reste der Chorruine neu zu überdenken.

Das Ergebnis dieses Entwurfes geht auf die geschichtlichen, räum- lichen und politischen Eckpunkte dieser letzten Überreste der Nikolai- kirche ein:

Das Projekt hält sich an die unsicht- baren Grenzen der heutigen Eigen- tümer und an die Grenzen der ehe- maligen Situation wie auch an die heute noch sichtbare letzte Grenze des Chorraumes, die nur noch an einer Stelle genau präsent ist, und das ist die abgewinkelte 12 m hohe

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all pictures by / copyright: CHRISTOPH GEBLER, Hamburg

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Wand an der kleinen Treppe zur Ost-West-Straße.

Alle Maße des Projektes beziehen sich auf den ursprünglichen Kirchen- raum mit seiner Dreischiffigkeit und seinem Chor. Und hier in der heutigen Chorruine gibt es einzig und allein die letzte übriggebliebene räumliche Fassung der Nikolaikirche. Unser Projekt bezieht sich dann auch auf die einzige übriggebliebene Wand des

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