Bürohaus Rolandsbrücke Rolandsbrücke 4, Hamburg

Neubau eines Bürohochhauses für die Norddeutsche Grundvermögen in der Hamburger Innenstadt

Planung 2002/3 - Ausführung 2004/5

Ein Neubau zwischen Brodschrangen und Rolandsbrücke muß die Problematik der unterschiedlichen Baumassen, der divergierenden Höhen und der heterogenen Baustile seines Umfeldes einfühlsam lösen.

Das Gebäude erreicht dies durch seine Höhenentwicklung und durch die skulpturale Durcharbeitung von Baukörper und Fassade.

Vor- und Rücksprünge, die Ausformung der Obergeschosse Brodschrangen und die zitierten Horizontalen und Vertikalen der Nachbarbebauung fügen den Baukörper in die Umgebung ein.

Gleichzeitig entsteht eine Eingangssituation in das Quartier, die stadträumliche Analogien zu den quartiertypischen Eingangssituationen an der Rathausstraße und der Börsenbrücke aufbaut.

Trotz ihrer eindeutig modernen Grundhaltung greift die Fassade durch ihre Komplexität und Plastizität Aspekte gründerzeitlicher Fassaden auf und wirkt so in dem heterogenen Umfeld vermittelnd.

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Die Lobby ist das Bindeglied zwischen Aussen- und Innenraum. Sie öffnet sich nicht nur großzügig zum Strassenraum, sondern schafft zudem durch Lufträume vertikale Sichtbezüge in das erste Obergeschoss. Die Vertikalität des Gebäudes wird auch im Inneren spürbar. Es entstehen großzügige und sich immer wieder verändernde Raumsituationen.

all pictures by / copyright: KLAUS FRAHM / ARTUR, Köln

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