auf der einen Seite drei Ebenen für Kegelbahnen, auf der anderen vier Ebenen für Club- und Sanitärräume sowie ein Restaurant. An genau der Stelle, wo Hauptbau und Kopfbau ebenenversetzt aneinanderstoßen, befand sich entlang auskragender Deckenplatten eine Gebäudetrennfuge, welche eine kostengünstige Möglichkeit bot, ein neues, gerade einmal 1,50 m breites, 24,60 m tiefes und 14 m hohes Treppenhaus einzuschneiden.

Eine räumlich-komplexe Qualität des Treppenhauses wird erreicht durch eine einläufige Stahltreppe aus einzeln angeschlagenen, blick-offenen Kragstufen, welche von, aus der gegenüberliegenden Wand auskragenden, massiv wirkenden Stahlbrüstungen flankiert werden, ohne sich zu berühren; desweiteren durch drei Alkoven zum Wechseln der einzelnen Läufe, durch drei Nischenzugängen in die höhenversetzten Kopfbau-Geschosse und durch räumliche, vom Treppenhaus aus nicht zugängliche Verbindungsbrücken. Die beiden transluzenten, von einem durchgehenden Oberlicht ergänzten Bauglas-Fassaden ermöglichen durch den gläsernen Panoramaaufzug hindurch einen diffusen Blick in den Garten, und das Farbkonzept baut durch zwei pastellfarbige Töne eine subtile Spannung zwischen Haupt- und Kopfbau auf und macht durch kräftiges Rot die Aufstockung auch im Innenraum wahrnehmbar.

 

KF1044-29
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Erst mit öfterem Begehen läßt sich dieser komplexe Raum mit seinen, für den Besucher völlig unerwartet zwischen Haupt- und Kopfbau kreuzenden Nutzern, nach und nach begreifen. Das neue Treppenhaus wird über einen zieharmonikaförmigen, statisch wirksamen Treppenraum aus schwarz beschichtetem Stahl erschlossen. Gestalterisches Ziel war es, die alte Kegelhalle trotz

neuer Fassade ablesbar zu belassen, um den Eindruck eines Neubaus zu vermeiden. Dies wurde einerseits erreicht durch das weitgehend unveränderte Erhalten der südseitigen, weiß verputzten Lochfassade, andererseits durch die vorgehängte, transparent gedämmte Industriebauglas-Fassade, welche das weiß gestrichene Gerippe des Altbaus diffus erfahrbar läßt. Desweiteren wurde

all pictures by / copyright: KLAUS FRAHM / ARTUR, Köln

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