| Abstraktion zu erlangen. Diese wird formal erreicht durch Verzerrung, Verschiebung und Verschränkung des sandwichartig zwischen zwei Platten aufgebauten, transluzenten bis transparenten Objektes, materiell durch Ähnlichkeit der verwendeten Materialien: Transparentes und pinkfarbig-verspiegeltes Glas, mattes,
poliertes und gelochtes polyspektral-rot-beschichtetes, dadurch changierendes Edelstahlblech bilden, durch subtile Trennschnitte voneinander getrennt, die unterschiedlichen Nutzungsbereiche Geschäftsführung, Bürobereiche, Soft- Zone/ Küche und Konferenzbereich auf der Fassade ab, wobei klassische Über-Eck-Lösungen zugunsten unvermittelter Eck-Stöße vermieden werden. Die Sehgewohnheiten passierender Auto- und Fahrradfahrer sowie eiliger Fußgänger werden irritiert und dadurch Signifikanz
erreicht. Die Gestalt des Objektes leitet sich aus den Richtungen des Ortes, seinen Straßen- und Gebäudefluchten, seinen Blickbezügen, ab, die unmittelbar auf die Fassaden und Dachkanten übertragen wurden. So steht das, einen markanten Fixpunkt für das öffentliche Auge bildende Dachschild exakt im rechten Winkel zum Ring 2, die Westfassade verläuft parallel zum Waterloohain, die südseitige Vordachkante entspricht in ihrem Verlauf der nordseitigen Fassade, die Ostfassade der Eimsbütteler
Straße usf. Dadurch verankert sich das scheinbar fremde Objekt mittels weniger Linien an seinem Ort und erlangt dadurch Authentizität. Eine neu vorgestellte Eingangsanlage aus freikragender Treppe und Panoramaaufzug |